Kommentare zu: 5 Tipps zur Mitarbeiterbindung – abgeschaut von Landwirtin Krause http://salomo.de/wordpress/5-tipps-zur-mitarbeiterbindung-abgeschaut-von-landwirtin-krause/ Mit Weisheit zum Erfolg Fri, 06 Nov 2015 07:40:05 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=3.8.35 Von: Heiko Remmers http://salomo.de/wordpress/5-tipps-zur-mitarbeiterbindung-abgeschaut-von-landwirtin-krause/#comment-102 Thu, 15 Aug 2013 23:58:57 +0000 http://salomo.de/wordpress/?p=1089#comment-102 Hallo lieber Dr. Lengen.
Vor kurzem hörte ich von einer ‘Milchfabrik’, die in Moorhusen (Ostfriesland) errichtet wird. Und bei Rastede im Ammerland (keine 20 km von Lucie Krauses Hof entfernt) soll eine Milchproduktionsanlage für mehr als 900 Kühe gebaut werden.
In einer solchen Milchfabrik werden die Kühe niemals einen Menschen, die Sonne oder einen Grashalm zu sehen bekommen. Ihr gesamtes Leben ist computergesteuert und automatisiert. Wenn eine Kuh an einigen aufeinander folgenden Tagen ihr Milchsoll nicht erfüllt, kommt sie zum Schlachthof. Von artgerechter Tierhaltung kann hier keine Rede mehr sein, von individueller Fürsorge ganz zu schweigen.
Ich freue mich, dass Sie durch diesen Beitrag über den Krause-Bauernhof Ihren Lesern das Herz geöffnet haben – für Gerechtigkeit gegenüber allen Geschöpfen – wiederum ganz getreu Ihrem großen Meister Salomo, der vor 3000 Jahren geschrieben hat: “Der Gerechte kümmert sich um das Wohlergehen seines Viehs, aber das Herz der Gottlosen ist unbarmherzig” (Sprüche 12,10).

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Von: Lucie Krause http://salomo.de/wordpress/5-tipps-zur-mitarbeiterbindung-abgeschaut-von-landwirtin-krause/#comment-100 Tue, 23 Jul 2013 20:42:46 +0000 http://salomo.de/wordpress/?p=1089#comment-100 Moin, Herr Dr. Lengen,

ich bin von Ihrem Artikel begeistert, dem ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen. Die Reaktionen darauf sind ebenfalls interessant und auch zum Teil so von mir erwartet, es bestätigt mein Anliegen, wie wichtig es ist, Kindern (und auch oft deren Eltern) einen Bezug zu den Tieren und den von ihnen erzeugten Nahrungsmitteln zu geben.

Liebe Grüße an Ihre Familie

Lucie Krause

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Von: Christoph http://salomo.de/wordpress/5-tipps-zur-mitarbeiterbindung-abgeschaut-von-landwirtin-krause/#comment-97 Wed, 17 Jul 2013 06:37:29 +0000 http://salomo.de/wordpress/?p=1089#comment-97 Danke für den anregenden Text und das anschauliche Beispiel. Mit der “Live-Geburt” hast du mich echt neugierig gemacht! :-)

@Susann: jedes Bild hinkt irgendwo. Ja, Zuchttiere dienen der menschlichen Ernährung. Man könnte jetzt darüber streiten, ob das gut oder schlecht ist. Mir scheinen es diese Zuchtkühe jedenfalls besser zu haben, als manche ihrer Kolleginnen.

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Von: Susann http://salomo.de/wordpress/5-tipps-zur-mitarbeiterbindung-abgeschaut-von-landwirtin-krause/#comment-95 Sun, 14 Jul 2013 14:31:41 +0000 http://salomo.de/wordpress/?p=1089#comment-95 Im Vergleich (und NUR im Vergleich) zu der Haltung von Milchkühen in der Massentierhaltung kann man wohl sagen: Dass die Kühe auf der Wiese sein können und weitestgehend tun und lassen können, was sie wollen, ist sicher ein Pluspunkt (auch wenn genau das eigentlich das natürlichste der Welt/eine Selbstverständlichkeit sein sollte). Auch, dass sie überhaupt Nähe und sowas wie “Liebe” erfahren können. Und ich verstehe auch den Dreh zur Mitarbeiterbindung. Trotzdem liegt hier für mich zu viel “Ausbeutung” in der Luft, als dass es ein gutes Beispiel für Mitarbeiterbindung sein könnte. Kurz erklärt:

“Wenn ich eine Kuh wäre, dann hätte ich gern Landwirtin Krause als Chefin”

Nichts gegen Landwirtin Krause – wie schon oben gesagt, ist hier möglicherweise einiges weit besser als in anderen Betrieben der Massentierhaltung. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es Ihnen wirklich gefallen würde, 12 Mal ein Kalb zu bekommen, obschon Ihr Körper nur eine Anzahl von ca. 3 Kälbern vorsieht (kann man sich ja mal ausrechnen: 9 Monate Tragzeit und das 12 mal – die Kuh war also mindestens 9 Jahre ihres Lebens schwanger. Sicher kein leichter Zustand für einen Körper – ob Kuh oder nicht Kuh).

Aber: Kühe geben eben nur Milch, wenn sie Junge kriegen. Daher werden die Kühe ständig künstlich befruchtet – damit immer Milch fließt. Das ist kein Zeichen von: “Ich geb dir ein Kalb, weil Du mir Liebe gibst” (Mitarbeiter), sondern eben am Ende doch nur Ausbeutung und eher “Ich hol alles aus dir raus, bis nix mehr übrig ist” (Arbeitgeber).

Es ist hier nicht ganz ersichtlich, was aus den vielen Kälbern eigentlich wird. Im Normalfall werden diese der Mutter entweder direkt oder wenige Tage nach der Geburt weggenommen. Warum: Weil der Mensch entschieden hat, dass die Milch nicht an das Kalb, sondern an den Menschen gehen soll. Und was passiert mit den Kälbern? Die werden gemästet und dann selbst zu Milchkühen oder – falls sie männlich sind – geschlachtet. Auch hier: Ausbeutung – gepaart mit seelischer Folter. Vielleicht lohnt es sich, darüber mal nachzudenken ;)

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